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   von: Joachim Gehmlich                         Datum:       05.09.2007 

 Email: joachim.gehmlich@arcormail.de    Homepage: _____________ 

 Text:

Finde ich echt gut, dass Du Deine kulturelle literarische Lebensphilosophie in einer Art Forum als Internetseite gestaltest, in die sich Deine ursprüngliche Seite tadellos einpasst. Das hast Du nach meiner Meinung hinbekommen. 

In dieser Angebotsvielfalt müsste sich fast jeder irgendwie wiederfinden. Man kann den Nutzern dann nur noch das Interesse und den Mut zu Reaktionen wünschen. 

Also viel Erfolg und ein angemessenes Echo, dass Du wahrlich verdient hast.


Anmerkung:

Danke an Joachim, er ist immer der Erste, der eine Meinung zu solchen Sachen hat! Allerdings hat er noch nicht die fertige Homepage gesehen, nur das Gerüst mit den ersten Eintragungen. Die ganze Darstellung von Schreibtheorie und Schreibprojekt u.a. war ihm bis zu diesem Tag noch vorenthalten. Mal sehen, wie er darauf reagieren wird, womöglich ist er mit kleinen Essays dann mit dabei!

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Schreiben? - Schreiben!

 

 

Schreiben?

 

Kannst du es real begreifen,

was da liegt vor dir im Sand?

Kannst du es mit Sinn versteifen,

was hier schrieb grad deine Hand?

 

Kannst du sagen, was das Schreiben ist,

für sich und für der Menschen Seele?

Kannst du wagen, so ganz ohne List,

es zu nennen, was sonst fehle?

 

Ach, das Grübeln ist doch nur Verzagen!

Weg ihr Zweifel, fort mit eurem Zaudern!

Komm Eingebung, treibe mich zu Taten!

Ich weiß doch, du kannst mit mir plaudern.

 

 

Schreiben!

 

Lass das Fragen, denke dich hinein!

Was zählt, ist nur der Augenblick.

Such das Sagen, du bist nicht allein!

Worte der Gefühle geben viel zurück. 

 

Schöpfe aus des Geistes Höhen,

den Sinn des Daseins Erdental!

Ihn darzulegen vor der Menschen Seelen,

ist des Schreibens Lob und Qual.

 

Was die Worte werfen sollen,

ist des Glückes unbekannter Schluss.

Auch wenn andre Dinge schmollen,

Schreiben kennt keinen Verdruss.

 

 

Worte? Sätze? Texte?

Ja!

 

Worte, so bedeutungsschwer gefangen,

einsam scheint, was ihre Zeichen tragen.

Festgeschrieben, was Gedanken zwangen,

Verlorenes drängt sich auf mit Fragen.

 

Mit jedem Satz muss ich mich fragen,

ob es wirklich ganz so war.

Niemand kann die Antwort sagen,

die die Wahrheit hier hinein gebar.

 

Worte suchen, Träume schöpfen -

Weisheit buchen, Lügner schröpfen.

Texte kommt! Es ruft der Lohn,

für eure weltverwebte Mission!

 

 

Nicht geschrieben? Nicht bedacht?

Nein! 

 

Was verhindert steht im Regen.

Was hier nicht zu Papier gebracht,

das behält sich seinen Segen,

bewahrt im Raum der Zeiten Macht.