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Du
hast mir soviel gesagt
Du
hast mir so viel gesagt,
so
viel.
Noch
mehr, als ich je gewahr zu ahnen wurde.
Ich
werde es erst jetzt, jetzt mit einer Bürde.
Wie
nahe steh ich dir mit deinen Sorgen,
wo
ich die meinen hab´ nicht minder erst verborgen?
Wie
ehrlich kann ich dich verstehen,
wo
ich dein Leid erst jetzt gesehen?
Gesehen?
Ach du blanker Überschwang!
Wenn
ich es wirklich hätte, es wär´mir bang!
Was
du da ausgedrückt,
bleibt
meinen Sorgen letztlich nur entrückt.
Dennoch,
deine Bürde ließ dich leise klagen,
ich
fange an, sie mit zu tragen.
Ich
war von deinen Worten wie betört,
hab´
ganz leise immer enger zugehört.
Deine
Worte, die die größte Nähe schufen,
lassen
mich nach Wahrheit suchen.
Dir
halfen sie zu stoppen kurz das Leid,
brachten
aber noch mehr Einsamkeit.
Und
heute? Heut´ trägst du den zu Grab,
der
dir einst das Meiste gab!
Beide
hattet ihr es euch genommen,
was
nun liegt da fern zerronnen.
Mit
deinen Worten bist du selbst dir treu geblieben,
hast
sie nicht nur dir ins Herz geschrieben.
Du
fragst dich, wer wird sie verstehen nun?
Glaub´s,
das bist vor allem du, mit deinem Tun!
Geh
weiter auf die Menschen zu,
denn
deine Worte, das bist gigantisch du!
Geh
weiter, nimm sie dir wir mich,
das
macht dich leichter, sicherlich!
Deine
grenzelose Ehrlichkeit,
öffnet
in dir Türen tiefenweit.
Dein
Ringen um der andren Herzen,
wird
nicht bleiben stumm in Schmerzen.
Bei
mir, das kannst du einfach haben,
bist
du angekommen, ohne Fragen.
Wenn
die andre Welt dir noch so fern entrückt,
für
dich gibt’s auch Gewissheit, die entzückt:
Gewissheit,
dass dein Suchen wird dir Ruhe geben,
Gewissheit,
da für Ordnung, irgendwo in deinem Leben.
Gewissheit,
dass du wieder kannst in dir verweilen,
Gewissheit,
dass du immer wirst auch Liebe teilen.
Den
Reim will ich nun brechen,
die
Macht des Grübelns ist zu schwächen:
für
den größten der Gedanken,
der
dem Neuen öffnet letzte Schranken!
Bei
all dem schwer verlor´nen Glück
wünsch´
ich dir ein Lächeln,
zurück
in deinen Blick!
zurück
ñ
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