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Die Menschenflügel- Gemeinschaft

 

 

"Wer nicht fliegen kann, 

wird niemals träumen können“

Antoine de Saint Exupery

Geben wir dem Schreiben also Flügel:

Menschenflügel!

 

 

Literatur, mit der es Spaß macht,

die Augen für das Jetzt zu öffnen.

 

 

Eine Idee stellt sich ihrer Meinung, denn sie will Gemeinschaft finden.

 

Das Schreibprojekt Menschenflügel ist die Vereinigung einer Absicht, um Essays, Gedichte und Romane zu schaffen, die in die Welt gehören. Es will Gegenwartsliteratur, weil sie ehrlich ist: Der Autor bekennt sich denen gegenüber, die es besser wissen können, weil sie zur gleichen Zeit die gleiche Luft atmen. Der Leser wird direkt angesprochen, denn was er in den Händen hält, könnte auch an ihn gerichtet sein.

Provozieren wollen Menschenflügel nicht, sie wollen anregen und Bekenntnis offenbaren.

Reines Unterhalten ist Menschenflügeln zu wenig, sie sind sich für keinen Stein zu schade, der eine Diskussion ins Rollen bringt. Fantasie geht bei Menschenflügeln dorthin, wohin uns irgendwann die eigenen Füße tragen könnten. Vergangenes interessiert die Menschenflügel auch, aber fast nur deshalb, weil es zur Erklärung des Jetzt vonnöten ist.

 

Menschenflügel sind zum Fliegen da, zum Fliegen über unser Sein. Was sie aus der Höhe sehen, sind Stoffe, die uns in unserer Zeit bewegen: Zusammenhänge und Rätsel, Zwänge und Freiheiten, Entwicklung und Stagnation, vor allem aber das Menschsein selbst, mit allem, was uns je lebendig hält. 

Menschenflügel bringen diese Stoffe ins Geschehen, sie machen sie lebendig. Menschenflügel rücken die großen Fragen näher an uns heran, in Geschichten, die unsere Nachbarn gerade jetzt erzählen könnten. 

Da sich Menschenflügel trauen müssen, diese Stoffe in menschbestimmte Handlungen zu übergeben, haben sie ein Motto gefunden. Es geht ihnen darum,  

 

die Welt zu nehmen wie sie ist,

sie zu erkennen, wie sie sein mag 

und anzubieten, wie sie sein könnte. 

 

Diese drei Elemente sind der Kern des Schaffens von Menschenflügeln, denn das gibt Auftrieb: reelles Akzeptieren, empfindsames Verarbeiten und visionäres Anbieten

Menschenflügel starten mit dem, woraus sie gebaut sind. Wie sie das tun, und wie sie sicher zurück zum Boden finden, das wird in der Schreibtheorie erklärt.

 

Es ist Literatur gemeint, Literatur mit allem Reichtum an Metaphern, den Bildern der Sprache, die unser Denken leichter fliegen lassen. Trotzdem wollen sie den Ernst des Lebens in unsere Hirne tragen, auf eine Weise, die ihn dann verstehen lässt. Dazu müssen Menschenflügel schön sein, angenehm und interessant, Literatur eben.

 

Menschenflügel wollen keine Romane sein, die der Fantasie um das ferne Wirrwarr großer Tatenräume neue Pseudoaufklärung bieten. Damit hinterlassen sie doch nur Lethargie und blinden Verstehensrausch, der jeder Bodenhaftigkeit entbehrt. 

Nein. Menschenflügeltexte wollen Schwingen sein, die es den Schuhen ihrer Leser leichter machen, einen Schritt mal neu zu wagen, einen Schritt in jene Richtung, die reell und wirklich vor den Füßen liegt.   

Menschenflügel fliegen über dem echten, wahren Leben. Sie können es zur Exklusivität erheben, denn sie sehen es so anders. Dahin wollen sie den Leser mitreißen: hinauf zum Blick aus völlig neuer Perspektive.

 

Selber fliegen zu können, 

das verlangt nicht mehr nach Show von fernen Realitäten, 

das macht die eigene Existenz zum Abenteuer.

 

Menschenflügel lassen Handlungsweisen aufeinandertreffen, deren Gewirr zu erschließen spannend wird. Sie geben der Liebe genauso Raum, wie jedem anderen tiefen Sehnen, das noch immer Herzen springen lässt.

Menschenflügel wollen Spaß machen, sonst wären sie keine Flügel. Deshalb will dieses Schreibprojekt schöne Texte und Romane liefern, die handwerklich stimmen, die spannend locken und nachdenklich enden. 

Denn ein Ende haben alle unsere Flüge. Und was wäre schöner als ein Nachsinnen, weit über den Punkt hinaus?

.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer kennt dieses Gefühl, ...

...wenn es kribbelt, wenn man die Geschichte in sich spürt, die allein es wäre, die die Welt ein Stück gerechter machen könnte?

 

Dafür ist die Idee der Menschenflügel gekommen. Dafür die Mühe dieses Internetauftrittes, obwohl das Schreiben der Geschichten selbst viel wichtiger wäre.

Nein, diese Idee ist es wert, gemeinsamer getragen zu werden, so denke ich, und dafür muss ich sie bekannt machen. Sie ist es wert, korrigiert zu werden, deshalb steht sie hier zur Diskussion.

 

Momentan,

mit Stand September 2007,

kann nur gesagt werden, dass Menschenflügel ein Hobby sind. Sie sind ein Ruf in die Weite, gebunden an ein erstes Angebot: "Der eine Himmel".

Aber sie wollen gehört werden, damit aus diesem einen Hobby zwei werden. Oder drei, oder vier oder ...

 

Was will ich mit Menschenflügeln ...?

... ich habe mich besonnen, ich mache es konkret: 

Ich weiß nicht, ob ich selbst der große Schreiber bin. Ich weiß nicht, ob ich je die Masse für die Verlage bringe, um mein schreibendes Gewissen zu bereinigen. Aber  etwas weiß ich ganz genau: ich werde immer wieder von Gedanken geplagt, die den Stoff für Texte liefern, welche in die Welt gehören. Deshalb biete ich hier Ideen zum Forum.

Ich biete Ideen zum Auswerten und Anwenden, ich stelle sie zur Diskussion.

 

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