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Die Menschenflügel- Gemeinschaft

Stoff - Thema - Geschichte - Figur

Wie Theorie zur Praxis wird.

 

 

Einblicke in die Ideensammlung - 

Weg des Erfindens

Und: eine Einladung zur Beteiligung (Themenschmiede)

 

 

Diese Seite ist orientiert an der Schreibtheorie der vier Romanelemente.   siehe: Schreibtheorie

Das Schreibprojekt Menschenflügel hat kein Problem damit, wenn hier dargestellte Inhalte irgendwo in einem Roman oder Essay Verwendung finden. Sämtliche Ideen sind frei, Hauptsache, sie werden verarbeitet! Es steht allerdings der Wunsch, vor der Verwendung ins Gespräch zu kommen: Kontakt

Für alle Elemente steht zudem die Einladung zum gemeinsamen Sammeln: an all jene, die sich dem Gedanken anschließen können und wollen!

 

Stoffsammlung   

Themenschmiede  

Geschichtensehnsucht   

Figurenbedürfnis  

- welche Stoffe in die Welt gehören

- welche Themen mitzuteilen sind

- welche Geschichten die Stoffe brauchen 

- wer die Geschichten zu uns tragen kann

 


 

Stoffsammlung                 

große Stoffe, die in die Welt gehören, weil sie der Menschenflügel- Idee entsprechen ...

... Stoffe, die uns in unserer Zeit bewegen:

Zusammenhänge und Rätsel, Zwänge und Freiheiten, Entwicklung und Stagnation, vor allem aber das Menschsein selbst, mit allem, was uns lebendig hält. 

Es sind unter anderem gemeint: Ereignisse der Natur, Aussichten der Menschheitsgeschichte, Unzulänglichkeiten unserer Spezies, Ängste und Freuden, Aufarbeitung vergangener Irrtümer und Misserfolge, Bekenntnisse zu in Heuchelei versunkenen Ehrlichkeitsversuchen und und und ...

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mögliche Stoffe:  

Unser Umgang mit der Zeit - wie wir uns ihr ergeben, wie wir sie ignorieren, wie wir unter ihr leiden ...

Die Ohnmacht einer Berufsüberzeugung in der sozialen Branche, wenn der Anspruch nur in der Theorie zu funktionieren scheint, die Einzelkämpfer aber zwischen Machtansprüchen und den eigentlichen Sinnmechanismen zerrieben werden ...

Energiekollaps und Landschaftsverlust:  was in den Tagebaugebieten der Braunkohle passiert, lässt nicht nur Menschenschicksale in den Taumel geraten, das bringt die ganze Natur durcheinander und stellt das Menschsein überhaupt in Frage

"Nachhaltigkeit", das Schlagwort schlechthin in unserer Zeit. Menschenflügel sollten Themen und Geschichten finden, in denen dieser Stoff endlich für ein praktisches Erlebnis taugt, eines, das die Folgen sieht, die jeder Windmühlenkämpfer immer noch nicht begriffen hat.

 ...

 

ausführliche Stoffideen

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Themenschmiede

Die Themensammlung findet in der Themenschmiede statt ...

... denn das ist eine Besonderheit von Menschenflügel-Texten:

Sie wollen, dass die Welt ein Darstellungspodium findet. Es sollen die verschiedensten Bereiche unserer Praxis als Thema verwendet werden, um eine belletristische Darstellung und damit eine besondere Form der Erklärung ihrer Inhalte und Zusammenhänge zu erfahren. Herman Melville hat es mit "Moby Dick" vorgemacht, den Wahlfang zu erklären. Menschenflügel haben das mit "Der eine Himmel" aufgegriffen und ihr erstes Zeichen in diese Richtung gesetzt.

 

zur Themenschmiede

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Geschichtensehnsucht  

Es müsste einmal so zugehen, hier bei uns und unseren Nachbarn ...

... dass wir uns nur fragen können, sind das nicht wir selbst?

Menschenflügel-Geschichten sind jene, die vor unserer Haustür passieren können, Geschichten, die so echt sind wie das Leben selbst. 

Die Stoffe sollen groß sein, weltbewegend. Dazu bekennen sich Menschenflügel, doch damit wären sie trotz ihres Themenanspruchs nicht überzeugend. Menschenflügel-Stoffe brauchen die kleinen Geschichten, um zu erreichen, was sie wollen, nämlich den Beweis, dass das Große längst schon in uns steckt. 

 

Geschichtensammlung:

Er steht am Grab einer Freundin, die kurz danach gestorben war, als er ihr den Korb gegeben hatte. Dabei war sie so verliebt in ihn gewesen, obwohl er so gut wie nichts für sie empfunden hatte. Das war damals. Nun aber treibt ihn das Gewissen, denn er hatte sich damals nicht zur Beerdigung getraut ...

 

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Figurenbedürfnis     

Menschen gibt es, die dieser Welt nicht vorenthalten werden dürfen ...

... um als Figuren einen Menschenflügel- Stoff lebendig zu machen: 

Es soll erlaubt sein, dass der Autor ihm bekannte Menschen darstellt, wenn sie einfach so prägnant erscheinen, dass ihre Art von Wirkung auf die Welt der Welt nicht vorenthalten werden darf. Dabei ist die natürliche Ausgangsperson in ihrer Figur soweit zu verfälschen, dass sie so erscheint, als ob sie eines jeden Lesers Nachbar sein könnte.

Natürlich ist auch die Entwicklung einer Fantasiefigur möglich, welche einfach für eine Geschichte gebraucht wird.

 

Figurensammlung:

Der Institutsdoktor, der sich seit seinem Grundstudium immer schön an der Praxis vorbei geschlichen hat und den Praktikern nun das Leben schwer macht. 

 

 

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Eine Stoffidee: Menschentod der Technik

Man stelle sich vor, die Menschheit stirbt an sich selbst. Nicht daran, dass die Kriege zunehmen, nicht daran, dass sich Krankheiten ausbreiten, nicht am Wahnsinn eines Massenselbstmordes wegen Energie- und Wassermangels. Nein, viel einfacher: Sie beherrscht eines ihrer Hauptmerkmale nicht mehr, eines, von dem sie sich abhängig gemacht hat: die Technik.

Beim genaueren Nachdenken kommt man dort an, wo kein normaler Mensch mehr die letzte Funktion des Handys begreift, wo niemand mehr zu sagen weiß, auf welchen Grundlagen der aberkomplexeste Speicherchip jemals seinen Ausgang hat. Ich glaube, die Ingenieure wissen, was die Antwort wäre.

Viele von uns nicht, und deshalb denke ich quer:

 

1. Können wir daran glauben, dass es menschliche Geister gibt, die da noch

durchblicken? Ich denke, wir können es. Aber, wie kurz ist erst die Zeit vergangen, in der sich alles Wissen im Umfang potenzierend aufgebaut hat? (Wissen, das sich gar nicht in den Köpfen befindet!!!) Wir können nicht überschauen, wie das einmal weiter geht.

2. Welcher Wahnsinn treibt uns zu dieser Perfektion und ihrer ewig weiter wachsenden 

Verfeinerung? Es ist kein Wahnsinn, es sind stets zu begründende Bedürfnisse. Doch, verlieren wir nicht bald den Überblick, erleiden wir nicht ein Chaos der Gefühle, weil wir mehr Bedürfnisse befriedigt bekommen können, als dass es unsere Gelegenheiten zulassen, sie jemals zu nutzen? Könnte daraus nicht Verzweiflung oder Lethargie wachsen?

3. Wie gelingt es uns, unseren Ingenieuren und Technikern einen Nachwuchs zu sichern, 

der die Beherrschung aller Grundlagen weiter führt? Das gelingt uns mit den althergebrachten Wegen unserer Schule. Aber was, wenn die eines Tages doch nicht reichen, einfach nicht mehr reichen können, weil es kaum noch einen Lehrer gibt, der die Schüler dazu zu motivieren kann?

 

Motivation? Motivation zur Technik? Soll das ein Zwang werden, ein Zwang zu dem, was uns als Menschen mit am meisten in unserem Wesen bestimmt? Müssen wir uns zu einem unserer wichtigsten Merkmale zwingen? Sind wir dann nicht so gut wie tot?!   

Müssen wir uns irgendwann erst zu dem motivieren, was wir einst errungen hatten, um uns das Leben leichter zu machen? Ein Motivationszwang, weil es schwer geworden ist, sich in die Technik hineinzudenken? 

Wenn es dereinst soweit ist, wenn es nicht sogar schon Bereiche gibt, in denen uns die Grundlagen zwar noch klar, entscheidende Zwischenschritte der Funktion aber verlustig gegangen sind, dann ist fraglich, ob die Technik dabei ist, uns einzuholen. Dann, wenn wir uns nach Dingen sehnen, die keiner mehr beherrscht, weil es zu wenige sind, die sich diese Beherrschung noch antun wollen - dann gehen wir an uns selbst zugrunde: Wir können nicht mehr sein, was wir einmal waren, wir sind pleite – oder anders gesehen, die Menschheit stirbt aus, weil sie nicht mehr in der Lage ist, das zu beherrschen, wovon sie sich abhängig gemacht hat. Die Technik läuft nicht mehr in unserer Hand. Was wir einst waren, sind wir nicht mehr, es gibt keinen Weg mehr, der je wieder dahin führen könnte.

   

 

Die Umsetzung in einem Roman:

Ob das so zu denken ist, sei dahin gestellt. Aber: es ist doch denkbar, dass eine Romanfigur so denkt und in der Gegenwart entsprechend zu handeln beginnt! Diese Figur drückt sich von anderen Meinungen ab, sie versucht ihre Empfindungen festzumachen, sie zu institutionalisieren. Sie gerät ins Lächerliche, endet tragisch, findet aber Freunde, die dem Ganzen einen Sinn zum Weiterdenken geben.

 

So etwas als Stoff für einen Roman? ich denke schon. Er braucht noch ein Szenario, er braucht den Rahmen für die Auswahl der Handlungspartner und Komparsen, er braucht die Form der Sprache, die das ausdrücken kann und die Themen, die einen solchen Stoff schon in sich tragen.

 

Menschenflügel wollen die Plattform dazu sein, solche Ansätze auf Vorrat zu sammeln, um sie im Meinungsstreit zur Inspiration zu führen, um sie in Romane fließen zu lassen, die uns mitreißen.

 

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Wer kennt dieses Gefühl, ...

...wenn es kribbelt, wenn man die Geschichte in sich spürt, die allein es wäre, die die Welt ein Stück gerechter machen könnte?

 

Dafür ist die Idee der Menschenflügel gekommen. Dafür die Mühe dieses Internetauftrittes, obwohl das Schreiben der Geschichten selbst viel wichtiger wäre.

Nein, diese Idee ist es wert, gemeinsamer getragen zu werden, so denke ich, und dafür muss ich sie bekannt machen. Sie ist es wert, korrigiert zu werden, deshalb steht sie hier zur Diskussion.

 

Momentan,

mit Stand September 2007,

kann nur gesagt werden, dass Menschenflügel ein Hobby sind. Sie sind ein Ruf in die Weite, gebunden an ein erstes Angebot: "Der eine Himmel".

Aber sie wollen gehört werden, damit aus diesem einen Hobby zwei werden. Oder drei, oder vier oder ...

 

Was will ich mit Menschenflügeln ...?

... ich habe mich besonnen, ich mache es konkret: 

Ich weiß nicht, ob ich selbst der große Schreiber bin. Ich weiß nicht, ob ich je die Masse für die Verlage bringe, um mein schreibendes Gewissen zu bereinigen. Aber  etwas weiß ich ganz genau: ich werde immer wieder von Gedanken geplagt, die den Stoff für Texte liefern, welche in die Welt gehören. Deshalb biete ich hier Ideen zum Forum.

Ich biete Ideen zum Auswerten und Anwenden, ich stelle sie zur Diskussion.

 

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