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egal, nach
dem Motto des Menschenflügel- Schreibprojektes,
die
Welt zu nehmen wie sie ist,
sie
zu erkennen, wie sie sein mag
und
anzubieten, wie sie sein könnte,
(siehe:
Schreibprojekt)
soll
im Folgenden kurz erklärt werden, welche Romanideen mir
vorschweben, und wie es um ihre Realisierung steht. Die ersten beiden Gedanken dieses Mottos
werden in der Stoff-,
Themen- und Geschichtenentwicklung berücksichtigt. Die
Angebote für eine mögliche zukünftige Welt finden eine
besondere Erwähnung.
Ich
weiß schon, wie ich diese Romane schreiben will – wer
die dargestellten Ideen aber für eine eigene
Verarbeitung verwenden möchte, der soll es tun. Ich
würde mich dann freuen, davon zu erfahren, bzw. mit dem
Nutzer einen Kontakt aufbauen zu können! Natürlich
erwarte ich die Erwähnung der Herkunft der Idee, wenn
ihre Verarbeitung öffentlich wird.
Wenn
ich dann selber schreibe, wird es spannend, wie sich die
Romane gegenseitig ergänzen.
Redoxreaktion
von der Mitte des Lebens
Stoffidee:
Die
Zeit einer neuen Mutschöpfung, das Bewusstwerden der
zweiten Chance, der Mut, Konventionen zu durchbrechen,
um mit den alten Erfahrungen noch einmal neu anfangen zu
können – der Zwang, mit vielem brechen zu müssen,
und das
Leiden der ersten Erkenntnis nicht mehr ganz
vorhandener körperlicher Kräfte ... und: Der Kampf
zwischen dem vermeintlichen Recht auf die Ruhe eines
aufgebauten Lebens und der noch nicht
verblasste Hoffnung, das Gespür des neuen Mutes doch noch einmal wagen zu können! Das
alles trägt der Stoff vom Leben am Beginn des 5.
Lebensjahrzehnts. Thema: Pädagogik!
Das Begreifen, richtig erziehen zu können, wenn man nur
genügend Mut findet, um sich zu seinen Erfahrungen zu
bekennen. Pädagogik hier als Sozialarbeit, Pädagogik in
ihrer schwersten Form, in ihrem Dasein als Notnagel
einer Gesellschaft, die sie dennoch nur belächelt und
sogar missachtet: Ein Thema, das zum Anprangern des
Umgangs mit einer Berufsgruppe führen wird. Geschichte: Sie
treffen aufeinander, zwei beklemmte Pädagogen, genau in
jenem Alter sind sie, und sie sind verschieden, haben
ganz gegensätzliche Probleme. Doch: sie können sich
helfen, sie haben genau das für den anderen, was der
gerade braucht. Ganz unbemerkt stärken sie sich so,
ganz unbemerkt kommen sie zu einer gemeinsam voneinander
abhängigen Reaktion, die Neues plötzlich möglich
macht!
Figuren: Liebenswerte
Kämpfer, die nicht aufgeben. Typische Sozialfälle, die
in ihren inneren Beweggründen vorgestellt werden. Verbohrte Büro- Entscheider, entgeisterte
Praktiker und von ihrem Milieu geprägte und (fast) für
ein normales Leben verlorene Sozialarbeiter der ersten
Reihe.
...
wie die Welt sein mag: Dieser
Roman wird ein Modell zum Verständnis der Pädagogik
anbieten, in dem der einzelne Pädagoge, gleich in
welcher Position er in diesem Berufsfeld wirkt, ganz
neues Gewicht gewinnt. Dieser Roman wird ein
strukturelles Umdenken vorstellen, in dem dieser Zweig
der menschlichen Praxis ein neues Selbstbekenntnis
findet, das Niemanden mehr beiseite schauen lässt, wenn
es um Erziehungsfragen geht.
Bearbeitungsstand: April
2008: Skizzen sind da, ein Anfang ist geschrieben,
Entwicklungslinien der Figuren liegen vor mir, und ich
bin gerade in diesem Alter ... Diese Romanidee ist
gerade mein Favorit!
Die Idee der Wertesucher
wird in "Redoxreaktion"
eingehen.
nach
oben ñ
Wertesucher
von Mensch und Marktwert
Stoffidee:
Wie
wird man reif für Lust und Laune zur Marktwirtschaft? Wie entwickelt sich der Mensch zum leidenschaftlichen
Händler von Waren, die dann Werte werden ... ? Wie
bekommt er sich selbst als solche Ware hin? Was können
die Alten dahingehend bei der Jugend erreichen? Es ist
der Stoff, der zeigen kann, was die Mähr vom Markt
wirklich ist, vom Markt, der über uns steht, hinter
dem wir uns verstecken. Es
ist wohl nur belletristisch zu fassen, was wir uns da
einbilden auf diese abgöttisch vorgeschobene gesellschaftsregulierende Kraft,
welche aus uns gekommen ist, und der wir uns nun voll
unterwerfen. Thema: Schulklasse
und Klassenfahrt, Elternversammlung und
Kleinstadtgemeinschaft - Lehrerethos, Pädagogenabsicht
- und: siehe Redoxreaktion
Geschichte: Da
sind Leute, die sich um eine Jugendgruppe bemühen ...ein
Lehrer, der sich selbstaufopfernd übernimmt ... ...
was da alles passieren kann? Die Figuren werden es
uns verraten.
Figuren: ganz
normale Schüler, ganz normale Elternbeziehungen, aber
Auslotung der Bandbreite der Charaktermöglichkeiten -
und/ oder: siehe Redoxreaktion
...
wie die Welt sein mag: Dieser
Stoff wird nicht zu einem neuen Weltbild gereichen,
deshalb wird er sich dem Stoff und der Geschichte von
"Redoxreaktion" unterordnen. Er wird aber dazu
führen, sich ernsthaft mit dem "Wie die Welt sein
mag" auseinander zu setzen und damit aufzeigen, wie
jeder Einzelne funktionieren muss, um dem freiheitlichen
System nahe genug zu kommen. Das
"... wie die Welt sein mag" ist für diesen
Stoff die neue Form von Pädagogik: ein Erziehen, das
den Menschen noch mehr dazu auffordert, Teil des Marktes
zu sein, das ihm hilft, das sein zu können. Eine Art
von Erziehung, die den Erzieher legitimiert, dieses
wirklich auch zu tun.
Bearbeitungsstand: 2007:
Ideenstatus,
ein paar Skizzenblätter, immer wieder das innere
Aufbäumen, dass dieser Stoff gebraucht wird und sich
genial wird schreiben lassen nach
oben ñ
Dimension von der Zeitfrage
Ein
Roman an der Schwelle zu einer Zukunft, in der die
Vergangenheit nicht gilt.
Stoffidee:
Was
ist für unser Menschenleben Zeit? Wie meint man das mit
ihrer sinnvollen Nutzung? Was ist mit dem Alltag, wo
doch das Weltgeschehen an uns vorbeimarschiert, ohne
dass unserer Hände Arbeit daran wirklich einen Anteil
hätte, obwohl die Hände doch so fleißig sind? Dieser
Stoff ist nicht zu fassen, so wenig, wie obige Fragen zu
beantworten sind. Dieser Stoff ist ein Abenteuer an
sich, das aus dem Thema mit seiner Geschichte erwächst,
wenn, ja wenn die Figuren nur das hergeben, was sie auf
sich geladen haben. Thema: Bergbau:
auf der einen Seite der Braunkohlebergbau
(Tagebaulandschaft) mit seiner Landschaftszerstörung für
immer billigere Energiegewinnung
zur noch schnelleren Beendigung dieser Ressourcennutzung
- auf der anderen Seite das Ringen einer Gruppe um die Anerkennung für ihre Mühen
zur Bewahrung der Zeitzeugen im Alt-Erzbergbau. Geschichte: Die
junge Tagebauarchäologin gerät zwischen alle Fronten
der Generationen in einem zum
Abriss verurteilten Dorf. Doch sie hat einen Halt im Bewusstsein ihrer
Altbergbau- Gruppe, wo sie illegales Streben trotz der
demokratischen Zeit gewohnt ist. Deshalb hält sie alles aus - so scheint es. Es scheint so, zum
Glück, denn dadurch kommen die
vielen Fragen auf den Tisch.
Figuren: Alles
ehrliche Menschen, alle sind begreifbar in ihrem Willen,
in ihren Absichten. Keinem ist auch nur das Geringste
übel zu nehmen, dennoch: sie können nicht zueinander
finden, sie sind alle Opfer ihrer Zeit.
...
wie die Welt sein mag: Dieser
Roman wird eine Illusion zum Thema machen: Die
Menschen in dem zu verbinden, was sie als ihr
Gegebenes, ihre Wurzeln ansehen können, nämlich das
Hergebrachte der Natur. Im Ringen
darum, dass sie über dieses Bewusstsein von ihrer
Gegenwartshetze ablassen mögen, und die Zukunft als
genauso erhaben wie die Zeugen und Ressourcen der
Vergangenheit betrachten, versucht er ein Bild
aufzubauen, das die Gegenwart auf gelassenere Weise
gestaltbar erscheinen lässt – aus nur einem Grund:
das Gegebene nicht noch schneller zu einem unumkehrbaren
Ende zu führen. Dieser
Roman kann die so gedachte Welt nicht schildern, weil
sie unreell und völlig falsch erscheint – weil sie
Stagnation wäre. Dennoch, er will glaubhafte Figuren
schaffen, die sich darum bemühen, ein solches Denken
wenigstens anzuregen, um der Zukunft das Chaos zu
ersparen und die Gegenwart verantwortbar zu machen.
Denn: dieser Roman handelt an einer Schwelle der
Menschheit, die es so noch nicht gegeben hat, die sich
aber anbahnt. Diese Schwelle offenbart die ganze jüngere Vergangenheit als
Irrweg in eine Zukunft, in der zu wenig alte
Gegebenheiten gelten werden: Ein Roman an der Schwelle
zu einer Zukunft, in der die Vergangenheit nicht gilt.
Bearbeitungsstand: 2006:
Alle Figuren haben einen Namen und eine Biografie. Es
gibt Entwicklungsskizzen, und ein paar erste Seiten sind
geschrieben, doch was da steht, ist noch nicht
überzeugend - es fehlte bisher die Muße, diesen
gewaltigen Stoff auch richtig zu packen.
nach
oben ñ
Trilogie
Was uns bleibt – Mechanismus – Der
Aushang
Verarbeitung
eines Gesellschaftsmodells
Stoffidee:
Verlacht,
verachtet – auch verraten – trotzdem, einst von vielen als
Chance angesehen. Was viele nicht wissen: es gab und
gibt immer noch genug, die nicht einsehen wollen, dass
der Ansatz verkehrt gewesen sein soll, denn er war auf Gerechtigkeit
aus – obwohl, zugegeben, er dafür zuviel in Kauf
genommen hat: Es ist zu bekennen, dass der Ansatz diktatorisch
war. Dennoch, es war ein Ansatz,
der unter dieser Diktatur Gerechtigkeit wollte, unter einer
Diktatur gegen den Eigennutz, die sich leider zu einem
anderen Eigennutz ausgeartet hatte. Diese Romantrilogie wird
den Versuch wagen, mit diesem Gesellschaftsmodell noch
einmal leben zu wollen, seine Lebensfähigkeit zu
prüfen – für eine Zeit, in der die Menschheit nicht
mehr demokratisch auskommen wird, weil dann die
Grundbedingungen dieser Demokratie verbraucht sind:
Rohstoffe zur Energiegewinnung. Eine Chance kann die bisherige
Demokratie dann sicher nicht mehr haben, denn sie trägt
viel mehr als nur das Demokratische: Ungerechtigkeit zwischen
immer reicheren Reichen und immer hilfloseren Armen;
blinde Ressourcenverschwendung für einen
Mobilitätswahn; sich selbst verleugnende
Demografiepolitik mit dem Verrat an den Enkeln. Das
alles ist ein
Stoff, der mit einem Roman allein nicht zu bewältigen
ist, denn er braucht glaubwürdige Geschichten und
tragfähige Themen. drei
Themen: Zusammenbruch
des Systems, Raub der Illusion, Phänomen der
Wendehälse – Ohnmacht derer, die sich nicht wenden Nutznießen
des Neuen, Ausbeutung der Chance, knallharte
Marktausnutzung – schleichende Gewissensfragen Studentenmilieu
und Debattierclub der heißen Analyse – Aufzeigen von
Alternativen, vorsichtige Schritte auf ganz zarten Wegen eine
Geschichte in drei Teilen: Seminargruppenbetreuer
und frisch von der Armee gekommene Männer mit frisch
das Abi bestandenen Mädchen erleben die Wende und
zerreiben sich zwischen den neuen Möglichkeiten und den
alten Bekenntnissen. Es
entsteht aber ein Chance, und sie begreifen, dass sie sich
den neuen Gegebenheiten stellen müssen, um zu bestehen.
Dabei kommen sie in allen Genuss, die Verlockungen sind
einfach zu groß – und: Mit Schlauheit und Mut stellen
sich auch Erfolge ein. Da diese letztlich nur
persönlich sind, wachsen
die Zweifel schneller als geahnt, und nur die Seher
mit den alten Erfahrungen begreifen, was da auf alle
zukommt.
Sie
beginnen zaghaft zu analysieren, sie kommen auf eine
Handlungsidee, sie entscheiden sich zu einem großen Versuch
...
Figuren: aufrichtige
Zeitgenossen, die durch die Umstände unterschiedliche
Wege gehen, angepasst Aktive, die ihre Freiheit gefunden
haben
...
wie die Welt sein mag: Dieser
Roman versucht ein altes Gesellschaftsmodell auf
jene Erfahrungen zu überprüfen, die dem großen
Zukunftsproblem den Schrecken nehmen könnten.
Bearbeitungsstand: 2003:
ziemlich viele Skizzen, Grundentwicklungen vorhanden,
erste Figuren gekennzeichnet nach
oben ñ
Die
Möglichen
vom grenzenlosen Glauben aller Chancen
Stoffidee:
Hat
in dieser Gesellschaft wirklich jeder seine Chance? Wie
steht es um das Jammern derer, die nach außen hin alles
zu haben scheinen? Wie ist das mit dem Gewissen jener,
die ohne viel Mühe viel haben, gegenüber denen, die
trotz ehrlicher Mühen nicht aus ihrer Lage herausfinden? Oder,
sind da nicht auch diese, die genau das mal wollten, aber
aufgegeben haben? Trotzdem, wie gut geht es jenen, die
meinen viel zu haben? – sind sie nicht Büttel ihrer
selbst? Thema: Lokaljournalismus
– das Aufdecken der Zusammenhänge der kleinen
Wirtschaft in einem engen Kreis von Menschen, die sich ganz gut kennen,
aber trotzdem im gegenseitigen Marktkampf stehen und die sich
von einer großen Welt getrieben fühlen. Ein
Journalismus aber auch, der ankurbeln will, der nur
aufzeigt, was an Austausch zwischen den Machern einer
Region möglich ist. Geschichte: Da ist
ein Reporter, der da meint, mit einer besonderen Art von
Zeitung Bewegung in den Gemeinschaftsgeist der
gegenseitigen Angebote bringen zu können, einfach um
die Region lebenswerter und zufriedener zu machen.
Figuren: aktiver
Reporter, der konsequent versucht, das Journalistenhandwerk
auszuüben, aktive Geschäftsleute mit Glück und Pech,
Bürgermeister als Lenker, Bürgermeister als
Karrieremacher, Bürgermeister als ergebene Handlanger.
Kleine Leute, die mit ihrer nicht kleineren Aufopferung
ein Denkmal erhalten. Das Gewissen
trägt die Postfrau, die junge, die unschuldig ist.
Aber, was sie da immer zu den Leuten bringt ...
...
wie die Welt sein mag: Raue
Marktwirtschaft wird im kleinen Umfeld lebenswert, weil
alle begreifen, dass sie nur mitmachen müssen. Es
entsteht ein Handel und Wandel, gefördert von einem
Medium, das sich alle leisten wollen und leisten
können. Alle wissen, dass sie miteinander im Austausch
stehen und sich gegenseitig brauchen. Als aber klar
wird, dass sich die vermeintlich Besten so leicht besser
stellen können als die anderen ...
Bearbeitungsstand: 2005:
Es gibt Skizzen nach
oben ñ
Familienkonferenz
vom Spiegel einer Wahrheit
Stoffidee:
Des
Heucheln um die Umweltzerstörung durch übertriebene
Ressourcennutzung wider besseren Wissens Thema: Betreiben
eines Fernverkehrsstraßenimbisses - Erlebnisse mit den
verschiedenen Gästen Geschichte: Der
Imbiss ist ein Familienbetrieb, in der Familie ist ein
geistig Behinderter, der alles mitbekommt. Weil sich
seine Schwester so sehr um ihn kümmert, kann er in sich
drin ein Weltbild aufbauen, das ...
...
ihn so sehr mitnimmt, dass der Tag kommt, an dem er aus
seiner Behinderung erwacht. Sein Geist hat durch diese
Verarbeitung und die aufopferungsvolle Zuwendung seiner
Schwester plötzlich zu funktionieren begonnen ...
Figuren: grundehrliche
Menschen, die nichts getan haben, als sich ihr
Plätzchen in dieser Welt zu schaffen - die nichts
weiter tun, als sich dieses Plätzchen zu erhalten
...
wie die Welt sein mag: Aufbau
eines Gegenentwurfs zum rastlosen Streben auf die
eigenen Kosten – ein Gegenentwurf von einer Figur, der
das erlaubt ist, weil sie quasi aus einer anderen Welt
kommt, die doch die hiesige war.
Bearbeitungsstand: 2005:
Ideenstatus,
ein paar Skizzenblätter sind vorhanden
nach
oben ñ
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